Wie alles begann - Velo-Traumreise

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Wie alles begann

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München- Singapur: Wie alles begann ...

Jeder hat so seinen Traum!



Viele Leute verschieben die Realisierung auf den Sankt Nimmerleintag.
Wir planten eine große Radtour nach unserem Arbeitsleben.
Am Nordkap waren wir schon, in den Tropen und auch mehrere Alpenüberquerungen htten wir mit viel Freude absolviert.
Dann aber kam der Plan vom südlichsten Punkt des europäischen Festland (Tarifa/ Südspanien) über den westlichsten Punkt (Cabo da Roca bei Lissabon/Portugal) bis zum nördlichsten Punkt in Nordnorwegen zu fahren.
Nein natürlich nicht zum Nordkap, aber nicht weit davon nach Kinnarodden auf der Nordkinn-Halbinsel.
Eine Alpentour im Juli 2009 brachte dann allerdings die entscheidende Wende und beschleunigte unser Vorhaben. Beim Aufstieg zum Ofenpass überholten wir einen Radler mit Anhänger.
Natürlich wurde etwas über ihn gelästert, ob des vielen Gepäcks auf einer Alpentour. Aber im Vorbeifahren fragten wir dennoch freundlich.
"Warum hast Du denn so viel Zeug dabei? Wo geht`s denn hin?"
"Kapstadt!"
"Und seit wann bist Du unterwegs?"
"Vorgestern!"
Pascal, ein netter Schweizer, versorgte uns von da an fast wöchentlich mit Kurzberichten über den Fortgang seiner Tour. Drei Sätze, drei Fotos nur.
Aber er entfachte in uns ein Feuer, das nicht mehr erlosch.

Isabel hatte allerdings in dieser Zeit einige orthopädische Probleme (Hüfte, Wirbelsäule) bekommen und musste operiert werden.
Danach entschieden wir uns die geplante Tour vorzuziehen.
Wer weiß schließlich wie lange so etwas noch geht?
Wie Pascal wollte auch ich nach Kapstadt fahren, wo Freunde von uns wohnen.

Pascals Berichte aus Afrika bereiteten Isabel allerdings Bauchschmerzen. Sie handeltenn neben vielen tollen Erlebnissen und Landschaften doch oft auch von Bevölkerungsexplosion, Armut, Bettelei, Kriminalität und Schmutz.
Isabel wollte doch lieber ein anderes Ziel.
Wir entschieden uns für Asien. Auch weil wir dort schon einige Länder kannten und uns dort wohl fühlten.
Und wohin dort?
So weit wie möglich!
Viel weiter als nach Singapur gehts auf dem Festland nicht- außer man verliert sich in Sibiriens Weiten.
Gleich in der Nähe von Singapur liegt zudem der südlichste Festlandspunkt des euro- asiatischen Kontinents.
Also wurde diese Stadt unser Ziel.
Von einigen Ländern auf der geplanten Strecke hatten wir nichts oder wenig bis dahin gehört und gelesen.
Nach ein paar Monaten Planung fanden wir sie dannschließlich aber doch auf Anhieb auf der Weltkarte..
Routen wurden geplant und verworfen. Abreisedaten ebenfalls.
Es ist nicht ganz einfach den Absprung zu finden mit 2 Praxen, einem Haus mit Garten, mehreren Kindern und noch mehr Haustieren.
Isabel fand für ihre Praxis eine Partnerin, Uwe für die seine eine kompetente Assistentin. Alle Kinder sind aus dem Haus und besuchten uns auf unserer Reise und begleiten uns ein Stück. Und dann gibt es ja auch noch Skype!!!
Das Haus übernahm für ein Jahr eine nette WG, die sich zusammen mit den lieben Nachbarn auch um Hund, Hühner, Enten und Kühe kümmerte.
Natürlich wurden wir mit Schauergeschichten über die Gefahren in diesen fremden Ländern und Gegenden bombardiert.
Wenn man sich über diese Bedenken erst einmal hinweggesetzt hat, ist das erste Ziel erreicht und der Tag der Abfahrt rückt näher.












 
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